Der Begriff "Schülerlabor" bezeichnet einen Lernort, in dem Schülerinnen und Schüler eigene Erfahrungen beim selbständigen Experimentieren und Forschen machen. Da sie in der Regel keine Einrichtungen der Schulen sind, werden sie zu den außerschulischen Lernorten gezählt, die den Schülerinnen und Schülern Einblick in unterschiedliche Berufsfelder erlauben.
Ziele aller Schülerlabore sind es, die Begeisterung und das Verständnis der Heranwachsenden zu steigern und auf diese Weise den fachlichen Nachwuchs zu fördern.

Als "klassisches Schülerlabor" richten wir uns an Klassen oder Kurse aus der (Vor-)Schule, die uns  im Rahmen schulischer Veranstaltungen besuchen. Die dabei durchgeführten Experimente sind nah an den jeweiligen Lehr- oder Bildungsplan angelehnt.

Davon grenzt sich der Begriff "Schülerforschungszentrum" ab. Schwerpunkt ist hier das eigenverantwortliche Bearbeiten von Forschungsthemen durch kleine Teams oder einzelne Kinder und Jugendliche bei flexibler Zeiteinteilung. Oft stehen die Themen in Zusammenhang mit Wettbewerben. Die solaris Jugend und Umweltwerkstätten gewährleisten Zugang zum sachsenweiten Solarmobilwettbewerb solaris Cup Sachsen, zum südwestsächsischen Regionalwettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren sowie zum hauseigenen Brückenbau- und Chemiewettbewerb.

Schülerlabore können auch die Lehrerausbildung mit einbeziehen. Als "Lehr-Lern-Labore" arbeiten sie dann überwiegend mit den didaktischen Instituten von Universitäten zusammen und sehen die Lehramtsausbildung als integralen Bestandteil des Laborbetriebes vor. Hier erhalten die angehenden Lehrkräfte einen Einblick in die Potentiale der "Schülerlabore".

> Broschüre Schülerlabore in Dresden (pdf)

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