Trimm-Dich-durch Bewegung

Im Zeitraum vom 10. März bis 31. Dezember 2015 führen wir innerhalb des Projektgebiets am Ikarus-TREFF im Stadtteil Kappel mit „Trimm-Dich-Durch-Bewegung - Entstehung eines Bewegungsparcours für Kinder, Jugendliche und Erwachsene“ das erste Mikroprojekt durch.

Die Hauptakteure der Erbauung dieses Trimm- Dich- Pfades sind Kinder und Jugendliche im Alter von 12- 26 Jahren aus dem Fördergebiet. Das heißt in Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitern und Schulen im Stadtumbaugebiet I, in denen die Zielgruppen beschult werden bzw. dort ihren Wohnsitz haben.

Im Vordergrund steht neben der Errichtung des Trimm- Dich- Pfades und dessen bewegungsförderndem Charakter das Sozialtraining in Gruppen durch zwei Sozialpädagoginnen nach den Methoden aus dem Programm „Bleib locker“- Stressbewältigung für Kinder sowie aus dem Unterrichtsmanual „8tung in der Schule“- Unterrichtsmaterial zur Gewaltprävention. (anerkannte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation mit Effektivitätsnachweisen nach BDP e.V.).

Der konkrete, sichtbare Mehrwert für das Quartier liegt in der Herstellung und anschließenden Nutzungsmöglichkeit des Trimm- Dich- Pfades für alle Generationen und Besucher des Stadtgebietes.

Die Anlage entsteht auf dem Freigelände des Ikarus-TREFFS, einem Standort, der örtliches Quartiersmanagement, einen Textil- und Nähservice sowie einen großen großes zur Vermietung stehenden Veranstaltungsraum vereint und damit im Stadtgebiet bekannt ist. Der Ort entstand in seiner jetzigen Form im Rahmen des Projekts "Ikarus- Neugestalten, Nutzen und Beleben der Ikaruspromenade", gefördert im Bundes-ESF-Programm BIWAQ I in den Jahren 2009-2012. Die Anlage soll dort bereits vorhandene Spielgeräte für Erwachsene, installiert im Rahmen des BIWAQ I- Projekts, integrieren und deren Nutzung noch attraktiver machen.

Der Ikarus- TREFF befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu mehreren Kitas, Schulen und Seniorenanlagen. Daher könnten täglich zahlreiche Menschen das Gelände und folglich die dort verorteten Spiel- und Erlebnisangebote frei zugänglich nutzen. Denkbar wäre demnach eine Verlagerung des Sportangebotes der Schulen und Kitas n den Sommermonaten auf das frei zugängliche Gelände.

Sowohl bei Errichtung der Anlage als auch in der späteren Nutzung wird Wert darauf gelegt, dass sich die Generationen begegnen und voneinander lernen. Für die Nachbarschaft im Quartier entsteht ein niedrigschwellig zugängliches, jederzeit nutzbares Angebot, das im Rahmen von Gesundheitsvorsorge und Prävention wirksam wird.

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