Rahmenbedingungen für Freiwilligendienste

Mit dem Gesetz über den Bundesfreiwilligendienst (BFDG) und dem Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG) bestehen umfassende gesetzliche Grundlagen für BFD, FSJ und FÖJ. Im Gegensatz zu anderen Freiwilligendiensten bieten sie wichtige soziale Schutzfunktionen. Die Gesetze schreiben zudem Mindestanforderungen an die vertraglichen Vereinbarungen mit den Freiwilligen fest.

Wer kann mitmachen?
• Engagierte, die die Vollzeitschulpflicht beendet haben, unabhängig vom Schulabschluss
• BFD: keine Altersbeschränkung
• FÖJ / FSJ: Altersobergrenze 27 Jahre
• auch Ausländerinnen und Ausländer mit Aufenthaltstitel für Erwerbstätigkeit (Aufenthaltstitel speziell für die Teilnahme am Freiwilligendienst möglich)

Wie lange dauert ein Einsatz?
• mindestens sechs und höchstens 18, ausnahmsweise 24 Monate
• Ableistung grundsätzlich in Vollzeit
• BFD: für Freiwillige, die älter als 27 Jahre sind, auch in Teilzeit von mehr als 20 Stunden/Woche möglich

Welche Leistungen erhalten Freiwillige?
• Taschengeld und / oder Sachleistungen
• Unterkunft, Verpflegung, Arbeitskleidung bei Bedarf
• Anspruch auf Kindergeld
• gesetzliche Sozialversicherung (Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Renten-, Unfallversicherung)
• Anrechnung der Dienstzeit bei der Altersvorsorge
• fachliche und pädagogische Begleitung
• qualifiziertes Zeugnis über Dienstzeit, Tätigkeiten und Leistungen

Voraussetzungen der Einsatzstellen?
• BFD: durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben anerkannte Einsatzstellen inkl. aller Dienstplätze des früheren Zivildienstes, direkt angeschlossen an die Zentralstelle des Bundes
• FÖJ / FSJ: Einsatzstellen die einem im Freistaat Sachsen zugelassenen Träger angeschlossen sind

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